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| Demokratie allgemein: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Verein Mehr Demokratie e. V. - Landesverband Baden-Württemberg - Bürgerentscheid BW: Bündnis für mehr Demokratie |
Setzt sich für mehr direkte Demokratie in Deutschland ein. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Demokratie-Initiative 21 | Anläßlich der Auseinandersetzung über das Immobilienprojekt „Stuttgart 21“ will die Initiative ein schon immer bestehendes Defizit in der Landesverfassung beseitigen: Nur im Saarland ist es noch schwerer als in Baden-Württemberg, einen Volksentscheid herbeizuführen. Die Hürden wurden bewußt so hoch gelegt, daß sie kaum überwunden werden können: Für ein Volksbegehren müssen sich innerhalb von nur zwei Wochen ein Sechstel der Wahlberechtigten auf den Ämtern registrieren; für den Volksentscheid gilt ein Zustimmungsquorum von einem Drittel der Wahlberechtigten; wichtige Themen sind der Entscheidung des Volkes entzogen. So ist es kein Zufall, daß in Baden-Württemberg noch nie ein Volksentscheid stattgefunden hat. Da im Landtag auf unabsehbare Zeit keine Zweidrittelmehrheit für eine Verfassungsänderung in Sicht ist, kann eine solche Verfassungänderung nur durch das Volk selbst - nach der bisherigen, auf die Verhinderung von Volksentscheiden gerichteten - Regelung stattfinden. Dafür sammelt die Demokratie-Initiative 21 Unterschriften für die Vorstufe zu einem Volksbegehren, einer „Volksinitiative“ (inoffizielle Bezeichnung), auch als „Antrag“ bezeichnet. (Diese dürfen frei gesammelt werden.) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Deutsches Institut für sachunmittelbare Demokratie e. V. | Untersucht das Thema unter wissenschaftlichen und juristischen Gesichtspunkten. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Forschungsstelle Bürgerbeteiligung und Direkte Demokratie an der Philipps-Universität Marburg | Die Forschungsstelle Bürgerbeteiligung und Direkte Demokratie beschäftigt sich seit 1997 mit der Erforschung von themenzentrierten Beteiligungsverfahren. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Datenbank Bürgerbegehren der Forschungsstelle Bürgerbeteiligung und Direkte Demokratie zur Praxis von Bürgerbegehren und Bürgerentscheid in Deutschland | Die Forschungsstelle hat eine umfangreiche, bundesweite Datenbank erstellt, die laufend aktualisiert wird. Darin werden alle laufenden und in welcher Form auch immer abgeschlossenen Bürgerbegehren und -entscheide erfaßt, seit 2000 auch Medienberichte über die einzelnen Fälle. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Informationsstelle Bürgerbegehren | Informationsseite mit Texten und Arbeitshilfen zu Bürgerbegehren auf kommunaler Ebene in Deutschland | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Direkte-Demokratie.de | Informationen zum Thema mit Vergleichen der Regelungen in den verschiedenen Bundesländern | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Initiative & Referendum Institute Europe | Europäisches Institut (engl.) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Lobbycontrol - Initiative für Transparenz und Demokratie e. V. |
Wenn Unternehmen und Verbände immer ungenierter der Politik ihre Wünsche in den Block diktieren (wie das in Bereichen wie Energie-, Pharma- und Automobilindustrie an der Tagesordnung ist), Gesetzesvorlagen von Lobbygruppen unverändert übernommen werden, Mitarbeiter in Ministerien nicht vom Steuerzahler, sondern von Wirtschaftsverbänden bezahlt werden, unabhängige Behördenleiter (Peter Sawicki) durch Verbandsvertreter ersetzt werden, der Leiter der Grundsatzabteilung im Gesundheitsministerium (Christian Weber) von der Privaten Krankenversicherung kommt, der zuständige Leiter der Atomaufsicht (Gerald Hennenhöfer) vom Energiekonzern Eon und der von Vattenfall weger erwiesener Unfähigkeit und Verstößen gegen das Atomgesetz im Fall des Pannenreaktors Krümmel gefeuerte Manager Bruno Thomauske zum Gutachter für die Erkundung des geplanten Atommüllendlagers Gorleben bestellt wird, ist in einem demokratisch verfaßten Gemeinwesen etwas gewaltig in die Schieflage geraten. Denn dann liegt die Macht nicht nur nicht beim Volk, sondern noch nicht einmal bei den demokratisch gewählten Politikern in Parlamenten und Regierungen, sondern bei jenen „Eliten“, die alles andere als das Gemeinwohl im Sinn haben. Der Verein Lobbycontrol - Initiative für Transparenz und Demokratie e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche Machenschaften aufzudecken und durch Öffentlichkeit und Transparenz möglichst abzustellen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bundeszentrale für politische Bildung | Übersicht über Publikationen zum Thema Demokratie | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Deutschlandradio Kultur: Zeitfragen | Manuskript der Sendung „Souverän ohne Macht? - Der Bürger im Parteienstaat“ (PDF) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bündnis für Versammlungsfreiheit Stuttgart | Tritt gegen die geplante Einschränkung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit durch ein neues Versammlungsgesetz in Baden-Württemberg ein. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Demokratie konkret: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
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BUND, Ortsgruppe Backnang
>> Seite zum Bebauungsplan „Obere Walke“ |
Die BUND-Ortsgruppe Backnang macht sich ebenso wie die Agendagruppe für eine natur- und bürgernahe Nutzung des Areals „Obere Walke“ zwischen Hallenbadkreisel, Gartenstraße und Oberer Walke stark. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Backnanger Demokraten | Die Backnanger Demokraten treten auf lokaler Ebene politisch für mehr Demokratie, Nachhaltigkeit und Transparenz ein und nehmen an der kommenden Kommunalwahl teil, um diesen Zielen im Stadtrat eine Stimme zu verleihen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Stuttgarter Wasserforum | Die Versorgung mit sauberem und preisgünstigem Trinkwasser gehört zu den grundlegenden Aufgaben der staatlichen Daseinsvorsorge. Das Stuttgarter Wasserforum spricht sich daher strikt dagegen aus, diese Leistungen - insbesondere die Wasserversorgung - zu privatisieren. Wie zahlreiche Beispiele aus anderen Ländern gezeigt haben, führt die Privatisierung zu steigenden Preisen bei schlechterer Qualität und entzieht außerdem die Entscheidungsbefugnis in diesen wichtigen Angelegenheiten den demokratisch legitimierten Organen. Es gehört zu denjenigen, die immer schon vor den Gefahren des sogenannten „Cross-Border-Leasings“, also der grenzüberschreitenden, langfristigen Verpachtung von Infrastruktureinrichtungen zum Zwecke der Steuerminderung US-amerikanischer Konzerne, gewarnt haben. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bürgerinitiative Lebenswertes Wieslauftal e. V. | Hat in Rudersberg einen Bürgerentscheid über eine Umgehungsstraße erreicht. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bürgerinitiative „Fellbach ist nicht Manhattan“ | Will die Bebauung des Fromm-Areals mit einem 107 Meter hohen Turm durch einen Bürgerentscheid verhindern. Hier hat im Stadtrat die SPD für, die Grünen gegen das Bürgerbegehren gestimmt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bündnis für den Emmertsgrund, Heidelberg | Die Initiative will den Verkauf städtischer Wohnungen an einen privaten Finanzinvestor verhindern und hat dafür über 13.000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren gesammelt. Am 13. Juli 2008 entscheiden die Heidelberger über den Verkauf. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bürgerbegehren Göppingen - Kein Hotel im Stadtpark! | Strebt einen Bürgerentscheid über den Bau eines Hotels im Göppinger Stadtpark an. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Großer Forst, Nürtingen | Die Aktion will verhindern, daß die Firma Hugo Boss ein gigantisches Zentrallager in Nürtingen baut, und will hierüber einen Bürgerentscheid herbeiführen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nein zu Block 9, Mannheim | Will den Bau eines Kohlekraftwerks in Mannheim verhindern. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Rettet den Alten Berg!, Nußloch | Will das Sport-, Spiel- und Freizeitgelände „Alter Berg“ in Nußloch erhalten und eine Bebauung verhindern. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kein Bad auf Pump, Weinstadt | Die Initiative will im Sinne der finanziellen Nachhaltigkeit den teuren und überdimensionierten Neubau eines Schwimmbades verhindern und fordert einen Bürgerentscheid über einen Planungsstop. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bürgerinitiative Klostergarten, Sindelfingen | Wendet sich gegen die Schließung der Hauptschule am Klostergarten. Ein Bürgerentscheid hierzu ist trotz hoher Zustimmung zum Erhalt der Hauptschule am Klostergarten (60 %) nicht bindend, da das erforderliche Quorum von 25 % der Wahlberechtigten nicht erreicht wurde. Erfahrungsgemäß werten Räte und Verwaltung einen solchen Ausgang als Freibrief, sich über den Bürgerwillen hinwegsetzen zu sollen. Das wird oft schon an Formulierungen wie „Bürgerentscheid gescheitert“ deutlich. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bürger für Heidenheim | Das Bündnis setzte einen Bürgerentscheid über den Verkauf der städtischen Wohnungen durch, bei dem sich eine satte Dreiviertelmehrheit gegen den Verkauf der Wohnungen an die luxemburgische Immobiliengesellschaft GAGFAH aussprach, der zuvor heimlich von Oberbürgermeister, Verwaltung und Stadtrat eingefädelt und abgewickelt worden war. Da aber das Zustimmungsquorum von 25 % der Wahlberechtigten knapp verfehlt worden war, konnte sich der Stadtrat dreist über das Bürgervotum hinwegsetzen. Die GAGFAH ist eine Tochter des US-amerikanischen Finanzinvestors Fortress, der bereits des öfteren unangenehm als sog. „Heuschrecke“ in Erscheinung getreten war, so beim Erwerb des städtischen Dresdner Wohnungsbestandes 2006 oder der GAGFAH 2004, nach welchem die Mieten in Stuttgart sprunghaft um den maximal zulässigen Satz von 20 % stiegen. Wie die Financial Times Deutschland in ihrem Artikel „Mieterschreck GAGFAH“ ausführt, gehört es zum Geschäftsmodell von GAGFAH und Fortress, zur Gewinnmaximierung die Immobilien verkommen zu lassen, Kosten mit brutalen Mitteln zu senken und die Mieter bis zum letzten Tropfen auszuquetschen. Nachdem die übernommenen Immobilienbestände ausgeplündert sind (daher die Bezeichnung „Heuschrecke“), werden sie mit Gewinn verkauft. Eine Wertschöpfung findet nicht statt und ist auch nicht geplant. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Schwimmbad in Bürgerhand, Hechingen | Unter dem Motto „Das Schwimmbad bleibt in Bürgerhand!“ wehren sich die Bürger in Hechingen gegen die Teilprivatisierung des Schwimmbades, machen an zahlreichen Beispielen deutlich, welche Risiken in Projekten öffentlich-privater Partnerschaft liegen und haben einen erfolgreichen Bürgerentscheid dazu erreicht. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||